Montag, 16. März 2009
Beat Hensler schlägt zu! 34 Opfer (33 Fussballfans, 1 Rechtsstaat).
Einmal mehr zeigt Beat Hensler ein sehr zweifelhaftes Verständnis von Rechtstaatlichkeit. Vor knapp einem Jahr wurden 33 Fussballfans mit einem Rayonverbot belegt und so in ihrer Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt. Unterdessen wurden sämtliche Betroffenen freigesprochen. Im Beitrag des Regionaljournal Zentralschweiz äussert sich Beat Hensler zu den Freisprüchen.
„Es kann sein, dass es auch einen trifft der sich nichts zu Schulden kommen liess, aber das kann vielleicht auch eine Lehre sein.“
Was genau sollen Leute lernen die zu Unrecht bestraft wurden?
Sie lernen, dass die Luzerner Polizei Kommissar Willkür schon dermassen integriert hat, dass man nicht einmal mehr bedauert, wenn wiederholt Unschuldige bestraft werden. Süffisant kommentiert Beat Hensler sein eigenes krasses Fehlverhalten und lässt jegliche Selbstkritik vermissen.
Fussballfans weiterhin fichiert?
Die freigesprochenen Fussballfans wurden in der Hooligan-Datenbank erfasst. Die JUSO Luzern verlangt die vollständige Löschung und nicht nur eine „Inaktivierung“ dieser Datensätze.
Als trauriges Fazit bleibt, dass die Luzerner Kantonspolizei einmal mehr Mühe hat, das ihr übertragene Gewaltmonopol mit der nötigen Sorgfalt auszuüben.
JUSO Luzern, 16.03.2009