Mittwoch, 15. April 2009
Grösste Liste für ein starkes junges Luzern
Die JUSO Luzern portiert auf ihrer Liste JUSOplus 35 KandidatInnen. Damit präsentiert die JUSO die wahrscheinlich grösste Liste, welche in der Stadt Luzern überhaupt je aufgestellt wurde. Wir wurden zwar immer wieder angefeindet – gerade in der letzten Zeit. Diese Liste zeigt aber: Die JUSO Luzern ist auf dem richtigen Weg und wurde in den letzten Jahren zur stärksten Jungpartei in der Stadt Luzern.
Was ist JUSOplus?
Jung: Mit Patrick Ulrich (Geb. 1. April 1991) kandidiert der jüngste Kandidat auf der JUSO Liste. Das Durchschnittsalter liegt bei 23 Jahren.
Vielfältig: Es kandidieren Lehrlinge, StudentInnen, ArbeiterInnen, SchülerInnen und auch KünstlerInnen. Darunter auch viele Musiker, wie bspw. Bassist und Leadsänger von 7 Dollar Taxi.
Engagiert: Viele unserer KandidatInnen engagieren sich auch privat in Vereinen und Organisationen des öffentlichen Lebens. Beispielsweise Silas Kreienbühl Präsident der Pfadi Kanton Luzern, Fabian Studer, Handballer der 1. Mannschaft vom BSV Stans oder Aurel Vogel, ehemaliger Präsident des Jugendparlamentes.
Von Überall: Auf der Liste der JUSO Luzern sind fast alle Quartiere vertreten. Die Spitzenkandidatin Nina Laky (21) kommt aus Littau.
So verschieden die einzelnen KandidatInnen sind, eines haben sie alles gemeinsam: Sie stehen für ein linkes, weltoffenes und urbanes Luzern ein. Neben JUSO-Mitglieder sind auch viele zu finden, die mit dieser Kandidatur dieser politischen Haltung Ausdruck geben wollen und bereit sind die Zukunft unserer Stadt mit zu gestalten. Gemeinsam haben wir alle, dass wir für ein weltoffenes und tolerantes Luzern stehen.
Es kann nicht sein, dass sich die Wirtschaftselite und das Kleinbürgertum die Stadt aufteilen und sukzessive weniger zahlungskräftige BewohnerInnen aus der Stadt verdrängen.
Die Zukunft gehört nicht den ewig Gestrigen, sondern uns.
Was wollen wir?
Auf der Liste befinden sich sowohl Jusos, als auch andere junge Linke. JUSOplus will in diesem Wahlkampf die Bereiche Stadtentwicklung und Sicherheit thematisieren. Es sind jene Themen, welche das soziale Zusammenleben und die Zukunft am meisten bestimmen.
Stadtentwicklung
Eine glaubwürdige Stadtentwicklung ist für die JUSO nur dann möglich, wenn die Stadtbevölkerung in die Entscheidungsprozesse integriert wird. Wir wollen eine Stadt die nicht in den Machtstrukturen der Parteien und Quartiervereine verharrt, sondern die direkt auf die Bewohnerinnen und Bewohner zugeht und die Diskussion über die Entwicklung unserer Stadt fördert. Dabei muss auch ein Umdenken stattfinden. Stadtentwicklung darf nicht länger ein Mittel sein mit welchem primär gute Steuerzahler angesiedelt werden, sondern muss die Bedürfnisse der jetzigen Bevölkerungsschichten ins Zentrum stellen. Die setzt sich aus allen Einkommensschichten zusammen. Um den nötigen Gestaltungsfreiraum zu erhalten ist es notwendig, dass die Stadt Luzern eine aktivere Immobilienpolitik betreibt und die Gestaltung dieser Gebiete demokratischen Prozessen unterstellt.
Sicherheit
Sicherheit im urbanen Raum ist eine hoch komplexe und dynamische Angelegenheit. Diese Herausforderung lässt sich nicht mit kurzfristigen und populistischen Massnahmen lösen. Weder die ständig zunehmende Videoüberwachung noch die einem Rechtsstaat unwürdige Wegweisungsnorm werden die Sicherheit erhöhen. Die Probleme werden damit lediglich verschoben. Die JUSO fordert eine umfassende Sicherheitspolitik die nicht nur Folgen sondern auch Ursachen bekämpft. Eine aufsuchende Gassenarbeit, eine Jugendpolitik die die Bedürfnisse der Jugendlichen ernst nimmt, eine Belebung des öffentlichen Raumes, mehr Sicherheit im Strassenverkehr und gut durchmischte Quartiere müssen Bestandteile einer aktiven Sicherheitspolitik sein. Sicherheit für alle kann nur ein Rechtsstaat bieten, die Grundrechte dürfen nicht weiter ausgehöhlt werden. Zu diesen Thema hat die JUSO Luzern auch ein Sicherheitspapier ausgearbeitet (siehe Homepage).
Wie wollen wir das erreichen?
JUSOplus wird im Wahlkampf omnipräsent sein: Im Internet, auf Plakaten, in Bussen und auf der Strasse. Das grafische Konzept stammt vom jungen Luzerner Grafiker Felix Pfäffli. Ein Wahlkampf-Video wird der Zürcher Videokünstler mit Luzerner Wurzeln Guido Henseler drehen.
Das erklärte Wahlziel sind mindestens 2 Sitze im Stadtparlament. Einen Sitz wollen wir mit der JUSO-Liste erobern, den anderen mit David Roth, der als JUSO auf der SP-Liste kandidiert.