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Samstag, 27. Juni 2009

Regierungsrat kooperiert mit Neonazis


Die Luzerner Regierung hat an der Sempacher Schlachtfeier die eigene Feigheit nochmals überboten. Obwohl der offizielle Umzug auf den Marsch zum Schlachtfeld verzichtete, durften die Neonazis im Rahmen einer unbewilligten Demonstration zum Schlachtfeld marschieren. Die Polizei machte keine Anstalten dies zu verhindern.


Gleichzeitig fand eine friedliche und bewilligte Kundgebung auf dem Schulhausplatz vor Sempach statt. Beim ebenfalls bewilligten Abzug über die Kantonsstrasse kesselte ein grotesk grosses Aufgebot an Polizisten die Demonstranten ein. Begründung: Es habe drei Vermummte unter den Demonstranten. Dank der Friedfertigkeit unsererseits kam es aber auch dann nicht zu Ausschreitungen, als die Polizei vergeblich versuchte, mit Gewalt einzelne Personen aus dem Demonstrationszug zu entfernen. Einmal mehr ist es dem Kommandant der Kantonspolizei, Beat Hensler, nicht gelungen, an einer linken Demonstration Gewalt zu provozieren. Doch eine Frage bleibt: wann endlich wird ihm Yvonne Schärli solche kindische Spiele verbieten?

 

Als Fazit bleibt: Eine illegale Demonstration von Nazis wird toleriert, eine bewilligte Kundgebung der JUSO wird schikaniert. Der Regierungsrat manifestiert damit sein Wohlwollen gegenüber Fremden- und Judenhass, während er friedliche Demokraten behindert.

JUSO Luzern, 27.06.2009