Montag, 29. Juni 2009
Stellungsnahme zum Bericht "FDP-Kandidat wird verspottet " in der Neuen LZ
In der Sonntagsausgabe der "Neuen LZ" wurde die JUSO Luzern für die Verbreitung und indirekt der Veränderung des Wahlkampfvideos von Marco Fischer verantwortlich gemacht. Diese Behauptung trifft in keiner Art und Weise zu.
Nachdem die Jungfreisinnigen (welche auf der Listen der FDP für die Grossstadtratswahlen kandidierten) der JUSO vorgeworfen haben, die JUSO habe keine Qualität sondern höchstens Quantität haben wir die Kandidaten der FDP etwas genauer unter die Lupe genommen. Die FDP hat von sämtlichen KandidatInnen Videos auf ihre Website gestellt. Diese Videos war praktisch durchgehend inhaltlich erschreckend schlecht. Wieso es die Geschäftsleitung der FDP zuliess, dass diese veröffentlicht wurden, blieb (und bleibt) der JUSO unerklärlich. Die drei Videos, die inhaltlich am nichtssagensten waren, haben wir auf YouTube gestellt, ohne die Videos aber in irgend einer Art zu verändern oder verletzend zu kommentieren.
Bereits nach 12 Stunden löschten wir das Video vom Marco Fischer wieder, da wir befürchteten, dass man sich über ihn lustig machen würde. Bei der FDP blieb das Video aber weitere drei Wochen aufgeschaltet. Der JUSO unbekannte Personen haben das Video von der Website der FDP wieder heruntergeladen und auf YouTube gestellt. Anschliessend wurde das Video, durch uns ebenfalls unbekannte Personen, verändert. Zudem erschien ein Artikel im Tages-Anzeiger dazu, welcher das Video erst richtig populär machte.
Die JUSO Luzern versteht nicht, weshalb die FDP Wahlvideos aufschaltet und sich dann ärgert wenn sich diese verbreiten. Das ist ja genau der Sinn von Wahlvideos. Wir haben sie nicht mit beleidigenden oder wertenden Kommentaren versehen, sondern sie einfach so belassen wie sie sind. Wenn ein Video nicht verbreitet werden darf, dann darf man es auch nicht aufschalten. Und das haben nicht wir getan.
Nicht die JUSO hat sich bei Marco Fischer zu entschuldigen, sondern einzig und alleine die FDP!
Von der Neuen LZ werden wir eine Gegendarstellung verlangen.
JUSO Luzern, 29.06.2009