Stadionbau: Juso gegen Investorenmodell
Mittwoch, 16. Januar 2008
Stadionbau: Juso gegen Investorenmodell
«Wir haben das Gefühl, das sich die Stadt in eine Abhängigkeit begibt. Sie sollte den FCL-Stadionbau selber tragen», begründet Simon Roth, Mitglied der Juso Luzern die Nein-Parole für die «Umzonungs»-Abstimmung vom 24. Februar. Die Investoren hätten kein Interesse an einer längerfristigen Städteentwicklung. Ihnen gehe es primär um eine gute Rendite, so Roth weiter. Das Projekt der neuen Sportarena Allmend wird rund 326 Millionen Franken kosten. Die Stadt Luzern setzt bei der Planung auf private Investoren, dies deshalb, weil sie die Steuern nicht erhöhen will.
Falscher Standort
Roth betont: «Wir von den Jungsozialisten sind nicht prinzipiell gegen Hochhäuser. Auf der Allmend stehen sie aber eindeutig am falschen Ort. Derartige Landschaftseingriffe sollte man nicht aufgrund eines Investorenmodells machen, das auf Biegen und Brechen durchgeboxt sein will.»Nein zur Umzonung
Die Juso sagt jetzt nein zur Umzonung, damit im Herbst nicht das gesamte Projekt abgelehnt werden muss und damit nicht unnötig Zeit für ein ordentliches Fussballstadion und ein neues Hallenbad verloren gehe.Von: Su Bonnaire
Quelle: .ch, 16.01.2008