Dienstag, 05. März 2002
"Eckstein wurde in Luzern gesetzt"
cr. Sowohl das Luzerner Jugendkomitee "Ja zum UNO-Beitritt" als auch das Luzerner Komitee "Ja zum UNO-Beitritt" zeigen sich einen Tag nach dem Abstimmungssonntag hocherfreut über das Ergebnis. Das Jugendkomitee, dem Vertreter der Jungfreisinnigen, der JCVP, Juso, des Jungen Grünen Bündnisses und der Vereinten Nationen der Studenten angehören, spricht von einem "deutlichen Zeichen für eine weltoffene Schweiz, die ihre soziale, entwicklungs- und aussenpolitische Verantwortung mit Selbstbewusstsein und Überzeugung" wahrnehme.Das Luzerner Komitee "Ja zum UNO-Beitritt" spricht seinen Dank den Befürwortern aus, die kantonsweit in verschiedenen Gemeinden gute Arbeit geleistet hätten. Mit dem Ja des Kantons Luzern sei "der Eckstein zur Annahme der Vorlage" gesetzt worden, so das Komitee weiter.
SVP: "Krieg gewonnen"
Enttäuscht über den Ausgang der Abstimmung zeigt sich die SVP. "Die SVP hat die Schlacht knapp verloren, den Krieg aber gewonnen!", schreibt die Partei in einem Communiqué. Als einzige Partei habe die SVP gegen die verbündete Front von Bundesrat und allen Parteien gekämpft. Unter diesem Gesichtspunkt sei das Abstimmungsresultat überraschend positiv ausgefallen. Die SVP werde den Volksentscheid respektieren, aber "die Konsequenzen des Beitritts mit Nachdruck beleuchten".
Quelle: Neue Luzerner Zeitung, 05.03.2002